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Bericht

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Die Welt einmal anders erlebt
Erlebnisse ein außergewöhnlichen einjährigen Reise per Fahrrad in den Orient!

Monatsversammlung der Kolpingfamilie mit Rudi Spielvogel.


Die Welt einmal anders erlebt!

Im Rahmen einer Monatsversammlung berichtete unser Mitglied Rudi Spielvogel mit vielen eindrucksvollen Dias von seiner außergewöhnlichen Reise in eine andere, phantastische Welt. Mit seinem Fahrrad bereiste er ein Jahr lang mehrere Länder.

Griechenland - Türkei - Iran

Erstes Ziel war Korinth in Griechenland. Nach drei Wochen ging es für drei Monate in die Türkei. Dort standen kulturelle Stationen wie Ephesus ebenso auf dem Programm wie die Schönheiten der Natur. So erlebte er die berühmten Kalksteinterassen von Pamukale die Weiten von Anatolien oder den 5.000 m hohen Berg Ararat. In den folgenden vier Wochen radelte er durch den Iran mit den Städten Teheran und Isfahan .Er konnte uns viele schöne Gebetshäuser zeigen, da es dort sehr viele reiche Kalifen gab.

Persien - Indien- Poona

In Persien war es sehr trocken und er hatte Schwierigkeiten mit der Wasserversorgung. War es in der Türkei noch ein Leichtes, denn an jeder Moschee gab es sauberes fließendes Wasser, so musste er hier in Persien erst eine Wasserstelle suchen, die es auch nur in Ortschaften gab.
In Indien besuchte er zuerst Bombay, das sehr fruchtbar ist. Bombay hat 40 Millionen Einwohner, eine unüberschaubare Menge. Es gibt aber auch einen großen Slum am Rande der Stadt und die Menschen leben dort in sehr großer Armut und Elend.
Seine Reise führte ihn auch in die Industriestadt Poona. Dort besuchte er den Bischof Valerian und bekam durch ihn eine Führung durch den Ort und die kirchlichen Einrichtungen. In Indien lebte er längere Zeit bei Ghandi-Anhängern und erlebte dort ihren Tagesablauf. In den Orten gab es sehr bunte, farbenfrohe Märkte.

Nepal

In Nepal suchte er den Dschungel. Vom Hotel aus gab es Elefantenreiten und Rudi schaukelte auf dem Elefanten, der sehr folgsam und gelehrig war, durch den Dschungel, der wie bei uns ein Stück Wald unter Naturschutz war.
Weiter ging es Richtung Himmalajagebirge. Dort erklomm er mit dem Fahrrad einen Pass mit 5000 m Höhe. Hier tragen normalerweise Sherpas das Gepäck der Touristen, aber Rudi wollte es alleine tragen. "Wenn ich es nicht alleine hochtragen kann, dann will ich den Pass auch nicht überqueren", waren seine eigenen Worte. Er hatte mit der Höhenkrankheit und der immer dünner werdenden Luft zu kämpfen. Nur langsam konnten sie hochsteigen und damit den Körper an die Höhenluft anpassen lassen. Aber dann war es erreicht und es ging schier euphorisch wieder abwärts. 5 Wochen hielt ihn der Himalaja fest.
Dann zog es ihn weiter in den Tibet, an das Anatola-Massiv, nach Kathmandu und schließlich in die Arabischen Emirate.
Rudi untermalte seine Diashow mit passender Musik aus den jeweiligen Ländern, so dass die Bilder noch mehr auf die Zuschauer wirkten. Auch gab er den Besuchern wichtige geschichtliche Hintergrundinformationen und spickte seinen Vortrag mit reichlich amüsanten und erlebnisreichen Eindrücken vom Land und von den Leuten. Um nicht ganz den Anschluss an die Außenwelt zu verlieren, hatte er ein Kurzwellenradio dabei und besuchte wann immer möglich ein Internet-Cafe.
Zeit, Muße und oftmals viel Geduld sind bei einer solchen individuellen Reise notwendig. Ein wenig Glück aber auch das nötige Fingerspitzengefühl helfen über so manche Klippe. Rudi kann stolz sein auf sich und er machte allen Anwesenden eine solche Reise mit seinem Bericht sehr gut nachvollziehbar.


von Reinhold
ber unbekannt