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Bericht

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Seit 50 Jahren Johannisfeuer auf der Platte
Großartiges Schauspiel mit christlichem Hintergrund

Im Jahre 1969, also vor 50 Jahren, entfacht die Kolpingsfamilie Wemding auf der Platte ein Johannisfeuer. Seither wurde dieser Brauch ununterbrochen gepflegt.

Am Freitag, 28. Juni 2019, war es wieder soweit. Bei herrlichem Wetter strömten hunderte von Menschen zu dem außergewöhnlichen Platz am Riesrand und erlebten das spektakuläre Johannisfeuer mit.

 Jugendvesper

Weil das Johannisfeuer auch eine christliche Bedeutung hat, fand wie in den vergangenen Jahren eine Jugendvesper im schönen Lichthof der Leonhart-Fuchs-Mittelschule statt. Mitglieder von Jungkolping gestalteten mit Gemeindereferentin Claudia Blank eine ansprechende und von Jung und Alt sehr gut besuchte Jugendvesper zum Thema „Feuer der Liebe“. Nach dem Eröffnungslied wurde in einer Schale das Feuer entzündet. In der Schriftlesung, dem Wechselgebet und den Fürbitten wurde deutlich, dass die Liebe Gottes vielfach wirkt. Nach weiteren Liedern und dem gemeinsamen Vater unser zogen die Kinder und Jugendlichen mit Fackeln zur Platte.

 Johannisfeuer auf der Platte

Vorsitzender Markus Meyr begrüßte die zahlreichen Besucher und dankte der Stadt Wemding in Person von Bürgermeister Dr. Martin Drexler für die Unterstützung sowie Benedikt Bosch und seinen Helfern für die wieder einmal vielen Arbeitsstunden, um den mächtigen Stock zu errichten. Sein Dank galt den Landwirten mit den Wassertanks und der  Freiwilligen Feuerwehr die mit mehreren Löschfahrzeugen bereit standen.  Gemeinsam war so vorgesorgt, um ein unkontrolliertes Ausbreiten zu verhindern.

 Bei der Segnung des Feuers betonte Präses und Stadtpfarrer Wolfgang Gebert ebenfalls den christlichen Hintergrund des Johannisfeuers. Dann durften die Kinder und Jugendlichen den mächtigen Holzstoß mit den Fackeln entzünden. Es dauerte einige Minuten, bis die Flammen den Weg nach oben erreichten. Zunächst drang dichter Rauch aus dem Stock. Doch schon

bald schossen die ersten Flammen hoch in den noch hellen Himmel. Als das Feuer den komplett gefüllten Holzstoß erfasste, wichen die Besucher wegen der großen Hitze zurück. Dank des geringen Windes brannte der Stock gleichmäßig ab und gewaltige Feuerzungen schossen in den Abendhimmel. Diese waren in weitem Umkreis zu sehen. Den Besuchern bot sich wieder ein spektakuläres Schauspiel. Ein weitschweifender Blick über das ganze Ries und ein malerischer Sonnenuntergang krönten den Abend.

Als der Stock langsam in sich zusammen sackte, schossen immer wieder Funken in den Nachhimmel.

Auch fürs leibliche Wohl war mit Grillwürstchen und kühlen Getränken bestens gesorgt.


von Reinhold
ber Allgemein ⁄ Öffentlich