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Bericht

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Wallfahrt zur Mutter Gottes nach Buggenhofen
Ein Glaubenszeugnis durch Beten mit Füßen

Zum 43. Male pilgerten am Samstag, 6. Juli 2019, Gläubige der Kolpingsfamilie, der Pfarrei und aus umliegenden Orten zur Gottesmutter nach Buggenhofen. Alle waren gespannt, wie die frisch renovierte Wallfahrtskirche wohl strahlen wird.

Abmarsch war um 4 Uhr morgens am Marienbrunnen auf dem Wemdiner Marktplatz. Bei idealen Bedingungen machten sich die Wallfahrer frohen Mutes auf, diese eindrucksvolle Fußwallfahrt zu gehen.

Zu Beginn wurde die Fußwallfahrt von Heinz Bartsch unter den Segen Gottes gestellt. Beim verlassen der Stadt wurde in der Dunkelheit der „Glorreiche Rosenkranz“ gebetet. Schon bald nach der Morgendämmerung zauberte die aufgehende Sonne eine farbenprächtiges Bild an den Himmel und ließ die wenigen Wolken erstrahlen.

Den „Freudenreichen Rosenkranz“ betend, pilgerte die Gruppe begleitet von langen Schatten auf Wiesen und Feldern über Heroldingen und Hoppingen nach Großsorheim.

Kurz nach 7 Uhr war die Raststation in einer Waldlichtung bei Eisbrunn erreicht. Martha Melzer versorgte die Pilger mit warmen Tee und anderen Getränken. Zu diesem Zeitpunkt war der größte Teil des Weges geschafft. Nach der Pause ging es mit dem „Schmerzhaften Rosenkranz“ weiter in Richtung Schaffhausen. Auf der letzten Etappe von Thurneck nach Buggenhofen beteten die Wallfahrer den „Lichtreichen Rosenkranz. Zu jedem Rosenkranzgeheimnis las Reinhold Seefried einführende Worte zu einzelnen Rosenkranzgeheimnissen vor, die den Inhalt mit Fürbitten für die Pilger verbanden.

Nach dem fünfstündigen Fußmarsch zogen die Pilger kurz nach 9 Uhr mit dem Lied „Nun Brüder sind wir frohgemut“ in den Marienwallfahrtsort ein. Den abschließenden Gottesdienst in dem wunderbar renovierten Marienheiligtum zelebrierte Stadtpfarrer Wolfgang Gebert. Bei seiner Einführung verknüpfte er die Renovierung der Kirche mit dem Wallfahrt. Auch dabei wird so manches im Leben und Glauben der Pilger erneuert und durch die gewonnene Glaubenserfahrung erstrahlt das Leben in einem neuen Licht. Christa Xalter verlieh der Messfeier mit ihrem Orgelspiel einen festlichen Glanz. Abschließend dankte Stadtpfarrer Gebert allen, die zum Gelingen der Wallfahrt und des Gottesdienstes beigetragen haben.

 Über den Stationenweg lief die Gruppe weiter nach Bissingen. Nach der Einkehr ging es mit dem Bus zurück nach Wemding.


von Reinhold
ber Allgemein ⁄ Öffentlich